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Alternatives Trainingslager 2020 der Radsportgruppe

COVID19-bedingt mussten wir das diesjährige Trainingslager in Kitzbühel, das wir im Juni bestreiten wollten, beim Veranstalter der KAT-Bike absagen. Schnell waren wir uns einig, dass wir mit wenig Aufwand ein alternatives Trainingslager in unserer schönen Heimat organisieren können. Gesagt getan, am 05.06. trafen sich (unter Wahrung der Abstandsregelung) Kathy, Christoph, Jörg, Gunnar, Kai, Ingo und Philippe, um die Touren und das Abendprogramm zu planen.

Am 11.06. war es dann soweit: Unter Leitung von Gunnar und Ingo starteten neun 9 Teilnehmer in Marienstatt zur ersten Tour. Die Guides führten uns den Westerwald-Steig Richtung Stein-Wingert, um dann kurz vor Flöggert die Nister zu überqueren. In Öttershagen verwöhnte uns die Frau von Jörg mit köstlichem Kuchen und Kaffee. Nach der gut tuenden Stärkung ging es dann über ein paar Umwege zur Nistermündung. Zurück ging es über Oberseelbach und Hofacker hoch zur B 256 und weiter den Sonnenweg steil runter Richtung große Nister, um dann über schöne Trails nach Idelberg zu gelangen. Immer die Nister im Blick ging es dann über Astert und Müschenbach heimwärts nach Hachenburg und Gehlert. Der Tacho zeigte bei Ankunft stolze 71,5 km und 1.500 hm.
Es fuhren mit: Gunnar, Ingo, Kai, Jens, Kathy, Björn, Jörg, Christoph und Philippe. Am Abend wurde bei Ingo gegrillt und der Flüssigkeitshaushalt mit ein paar Bierchen wieder aufgefüllt.

Bi Radsportgalerie ATL20 10 bigAm nächsten Tag trafen sich Kathy, Björn, Jörg, Annette, Gunnar, Ingo und Philippe zur Königsetappe auf der Fuchskaute. Philippe, der diese Tour vorbereitet hatte, wollte den Rothaarsteig und den Westerwaldsteig oberhalb von Herborn kombinieren. Zunächst führte die Tour über den Rothaarsteig im Uhrzeigersinn nach Liebenscheid. Oberhalb des Siegerlandflughafens ging es dann runter ins beschauliche Lützeln. Nun wurde es sportlich, denn bis zur Wasserscheide mussten wir immer wieder kräftige Anstiege meistern. In Rodenbach wurde es besonders heftig, denn dort erwartete uns der längste Anstieg, den wir jedoch mit ein paar Schweißperlen gut überwinden konnten. Der weitere Verlauf der Tour bis nach Dillenburg war gespickt mit netten Trails.
Die wohlverdiente Pause mit Kaffee und Kuchen gab es in der Fußgängerzone in Dillenburg. Nach der Stärkung verließen wir oberhalb von Dillenburg den Rothaarsteig um nach Herborn zu gelangen. Nach ca. 10 km ging es nun weiter auf dem Westerwaldsteig zurück Richtung Fuchskaute. Wer dachte, dass die restlichen Kilometer ruhiger werden würden, musste sich eines Besseren belehren lassen. Bei Ückersdorf und Erdbach ging es nochmals mit langen, bis zu 16 % steilen Anstiegen richtig zur Sache. In Breitscheid wurden letztmalig die Wasservorräte aufgefüllt, bevor es auf die letzten 20 km zur Fuchskaute ging.
Nach über 5 Std. Fahrzeit mit 72 km und über 1.700 hm kamen wir zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Am Abend traf man sich im Biergarten vom "Stern" um dort reichlich Kohlenhydrate für die nächsten Tage zu fassen.

Bi Radsportgalerie ATL20 17 bigDer dritte Tour-Tag war geprägt durch Singletrails der Extraklasse. Was unser Guide Kai hier zusammengestellt hatte, ließ uns unsere müden Beine schnell vergessen. Das Daadener Umland ist gespickt mit selbst bebauten Trails der Locals, die natürlich nur der finden kann, der wie Kai in Daaden groß geworden ist. Auch bei dieser Tour wurden fleißig Höhenmeter gesammelt, denn es ging immer wieder runter in die Täler. Die wohlverdiente Pause gab es am Hohenseelbachskopf (Köppel). Nach einer Knackwurst und alkoholfreiem Weizen ging die wilde Hatz die Trails entlang bis zur Peterszeche, wo uns ein kleiner Bikepark erwartete. Nun ging es wieder hoch das Buchhellertal entlang. Im ehemaligen Truppenübungsplatz führte uns Kai an den Silbersee. Nun wurden unsere Fährräder und wir selbst auf einer ca. 2 km langen Wurzelstrecke durchgeschüttelt und gequält. Der letzte Teilabschnitt führte uns nach Emmerzhausen hinab. Auf einer kurzen, aber steilen Abfahrt riss Björn die hintere Bremsscheibe – aber ohne zu stürzen konnte Björn sein Rad zum Stehen bringen. Die restlichen Kilometer zurück nach Daaden fuhr er nur mit der Vorderbremse.
Nach 47 km und 1.200 hm kamen Kai, Björn, Kathy, Gunnar, Jörg, Christoph, Jens und Philippe wohlbehalten am Startpunkt an. Bei den Autos wurde sich kurz frisch gemacht, um den restlichen Abend in der Pizzeria in Daaden ausklingen zu lassen.

 

Bi Radsportgalerie ATL20 18Am Sonntag wurde es leider von oben nass. Dies waren keine guten Voraussetzungen für Kathy, Jens, Jörg, Björn, Gunnar, Ingo, Christoph und Philippe, um anspruchsvolle Trails um Hachenburg zu fahren. Deshalb führte uns Guide Jens auf eine abgespeckte Variante erstmal über Philippes Trail in Gehlert nach Hachenburg ins Hirtzbachtal. Über einige einfache Trails, diese aber gepaart mit knackigen Anstiegen, ging es dann weiter über Alpenrod nach Dreifelden. Hier wurden nun die beiden Klassiker Wied-Steig von Linden nach Dreifelden und Westerwald-Steig abgefahren. Über den Jöckel ging es nun in den Jens-Trail oberhalb von Gehlert. Zum Abschluss ging es nach Hachenburg zum Zielpunkt in Gunnars Garten mit leckerem Käsekuchen, Keksen und Kaffee. Am Ende des "Alternativen Trainingslagers 2020" standen über 240 km und 5.000 hm zu Buche.

Fazit: Tolle anspruchsvolle Touren, super Kameradschaft und trotz COVID19 fand unser Trainingslager statt!

 

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