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 Inform-Archiv
Berichte, die in der Wochenzeitung "INFORM" der Verbandsgemeinde Hachenburg veröffentlicht wurden.
 Radsport-Bildergalerie 2018
Fotos von Radsporttouren und -veranstaltungen

 Gesundheitssport im SV Gehlert

Alle unsere zertifizierten Präventionskurse sind mit dem Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" ausgezeichnet und können von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Seit Anfang September bietet der SV Gehlert wieder seine 10wöchigen Gesundheitskurse an:
- dienstags von 18:15 - 19:15 Uhr, "Haltung und Bewegung

                                                durch Ganzkörpertraining"
- dienstags von 19:30 - 21:00 Uhr, "Qi Gong" - Übungsgruppe Gehlert
- mittwochs von 17:30 - 18:30 Uhr, "Aqua-Jogging", Kurs 1
- mittwochs von 18:45 - 19:45 Uhr, "Aqua-Jogging", Kurs 2
- donnerstags von 17:00 - 18:00 Uhr, "Wassergymnastik"
- donnerstags von 19:15 - 20:45 Uhr, Qi Gong" - Übungsgruppe Steinebach
 
Ein Zwischeneinstieg in einen laufenden Kurs ist evtl. möglich. Sprechen Sie hierzu die Abteilungsleiterin Anja Klause an!
Tel: 02662 946980, 0175 6311984 oder anja.klause@sv-gehlert.de

 
 neue Sportgruppe: "Down Syndrom"

Am 5. September fand in der Sporthalle 3 in Marienstatt die erste kostenlose Sportstunde für Jugendliche und Kinder mit Down-Syndrom statt.
6 Kinder im Alter zwischen 7 und 10 Jahren erfreuten sich an der ersten Sportstunde der neuen Gruppe für Kinder mit "Einschränkungen" - oder soll jeder definieren wie er mag.
Fußball, Slalomlaufen, Kreishüpfen, Purzelbaum - alles was Laune macht, war im Programm. Sehr schöne Gruppe mit Jungs, die Spaß machen.
 
Ab sofort wird Übungsleiter und Trainer Hans Jürgen Boll jeden Mittwoch von 17:00-18:15 Uhr eine Gruppe von max. acht Teilnehmern, bei denen eine Trisomie-Erkrankung oder ähnliches vorliegt und im Alter zwischen 6-11 Jahren sind, mit spielerischen und sportlichen Übungen trainieren.
Wer Interesse an dieser  Sportgruppe  hat  oder betroffene

Freunde und Bekannte, 2-3 Plätze sind z.Zt. noch frei. Bitte direkt mit Hans Jürgen Boll in Verbindung setzen (). Weitere Informationen erfolgen durch ihn.

Sport mit Spaß!    Das die Jungs viel Spaß bei den verschiedenen Übungen haben, kann man am Beispiel

von Elias, dem Keeper des SVG für die Saison 2029/30, sehen.

Fotos: H. J. Boll

siehe auch "Down-Syndrom"

 

HINWEIS: Mit Rücksicht auf die Persönlichkeit der Gruppenteilnehmer verzichten wir bewusst auf Gruppenfotos!

 
 Özkan Altay als KR bei der Para-Leichtathletik-EM in Berlin

Vom 20. bis 26. August fand in Berlin-Prenzlauer Berg im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark die  Para Leichtathletik-Europameisterschaft statt.
Als Kampfrichter mit dabei: Özkan Altay, Mannschaftskapitän in der Herren-Fußmannschaft und Trainer der B-Junioren des SV Gehlert.
Als Inhaber der Kampfrichterlizenz des International paralympic Committee (IPC) und Lizenzinhaber als Nationaler Technischer Offizieller (NTO) wurde Ötzi,
wie er von seinen Mannschafts- kameraden auch genannt wird, vom Leichtathletikverband als Kampfrichter bestellt. Dabei wurde Ötzi in verschiedenen Funktionen eingesetzt. Mal war er Kampfrichter-Obmann in einer der Weitsprungdisziplinen, mal als Kontrolleur im sogenannten Callroom, als Beobachter bei den Diskuswerfern, als Landebeobachter im Speerwurf, als Startordner oder Bahnrichter bei div. Laufdisziplinen, als Einlasskontrolle für den Zeitplan, und, und, und. "Es waren interessante Tätigkeiten und eine große Erfahrung  und  Ehre  für mich, an einer

solchen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen", so Özkan Altay nach seiner Rückkehr.
Ein Highlight für ihn war auch die Verabschiedung von Heinrich Popov, mehrfacher Olympiasieger, Welt- und Europameister, vielen Hachenburgern auch persönlich bekannt, der in Berlin seine sportliche Karriere beendete. Auch seine Unterbringung ist ihm nachdrücklich im Gedächtnis geblieben: Während seines Aufenthaltes in Berlin hatte er ein Zimmer auf dem früheren Todesstreifen, vis-a-vis der Berliner Mauer.

mit Para-Panda Eröffnung Tor Innenraum in Aktion Ötzi u. Popov
 
 Seniorenfreizeit des Fußballverbandes Rheinland 2018

Text: HWR - Fotos: Frank Jellinek (FVR), HWR

Jedes Jahr eine tolle Veranstaltung: Die Seniorenfreizeit an der Sportschule Oberwerth für verdiente Vereinsmitarbeiter*innen über 60 Jahre.
Auch für den Termin vom 13. bis 16.08. hatte sich die zuständige Kommission "Ehrung & Traditionspflege" unter Leitung von Hans-Werner Rörig und dem "Reiseleiter" Friedhelm Roth ein attraktives Programm einfallen lassen, zu dem alle Mitarbeiter aus den Vereinen in den 9 Fußballkreisen eingeladen wurden. Mit der Meldung durch die Vereinsvorstände werden somit auch deren teils langjährigen Verdienste gewürdigt.

Alle Teilnehmer der Seniorenfreizeit 2018

Nach der Begrüßung der knapp 20 Teilnehmer durch den Kommissionsleiter Hans-Werner Rörig, FVR-Rechtswart Norbert Weise und Abt.-Leiter Michael Hilpisch folgte am Montag die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten der Stadt Koblenz mit einer eindrucksvollen Führung von Manfred Gniffke.
Am Dienstag brachte der evm-Bus die Senioren zur Schiffanlegestelle. Von dort aus ging es per Schiff mit der "MS Confluentia" nach Boppard. Eisessen, Stadtbummel mit Flanieren und jede Menge Freizeit waren angesagt und den Teilnehmern gerade recht. 

Am Mittwochvormittag informierte FVR-Präsident Walter Desch über Neuigkeiten aus dem DFB und Fußballverband Rheinland. Rechtswart Norbert Weise gab einen Einblick in aktuelle Rechtsfälle, mit denen sich das Präsidium des FVR momentan befasst. Nachmittags trafen sich die FVR-Senioren im Weingut Schwaab in Koblenz-Güls zu einer Besichtigung des Betriebes, inklusive einer Weinverkostung im historischen Felsenkeller, einem Bergstollen unter der Spitzenlage Koblenzer Marienberg.

Am Donnerstag endete die diesjährige Seniorenfreizeit. Nach der Verabschiedung durch Rechtswart Norbert Weise und Ehrenmitglied Josef Hens traten alle die Heimreise an. Es war eine tolle Veranstaltung, die allen sehr gut gefallen hat und die auf jeden Fall mehr Teilnehmer verdient hätte. Warum es daran hapert, sollte geklärt werden. Die Organisation der Geschäftsstelle (Christine Trümper) war perfekt, wie auch die tagtägliche Verpflegung und der Service allgemein hervorragend war. Alle haben sich beim Fußballverband sehr wohl gefühlt und werden gerne wiederkommen.

Die "Abordnung" des SV Gehlert mit "Reiseleiter" Friedhelm Roth (2.v.l.):
v.l.n.r.: Dietmar Schmidtgen, Heinz Müller, Hans-Werner Rörig, Gerhard Wirth, Bertold Schuck, Klaus Kunz

 
 24 Stunden-Rennen "Rad am Ring" am Nürburgring

Text u. Fotos: Philippe Grönberg
weitere Fotos unter Radsport-Bildergalerie

Die erfolgreiche Teilnahme am  Driedorfer 24h-Rennen von Kathy und Philippe liegt gerade einmal vier Wochen zurück und schon wieder nahmen beide am nächsten Großevent teil. Vom 26. bis 27. ging es an den Nürburgring. Mit drei weiteren Fahrern der Radsportgruppe des SV Gehlert nahmen sie bei besten Wetterbedingungen an der Veranstaltung "Rad am Ring" teil.
Der SV Gehlert ist mittlerweile fester Bestandteil des "Monte Mare" 8er- Mountainbike- und 8er-Rennradteams geworden. Dieses Jahr fuhren Kathy, Jörg und David im MTB-Team "Gäste" und Jens im "Team 1" mit. Philippe verstärkte das Rennradteam "Andernach 1".
Wie auch in den letzten Jahren hatte der Sponsor keine Kosten und Mühen gescheut, um seine fünf Mannschaften den 24 Stunden-Stress so angenehm wie möglich zu machen. Zwei VIP-Lounges wurden zwecks Aufnahme von Verpflegung und Getränke angemietet sowie eine Lounge, um sich zwischen den Einsätzen auf der mitgebrachten Liege oder Matte zu erholen. Die Wechselzone aller "Monte Mare"-Teams befand sich in der Boxengasse an der BOX 15, die ebenfalls durch den Sponsor bereitgestellt wurde.
Leider war das 24h-Rennen mitunter geprägt durch zahlreiche schwere Stürze bei den Mountainbikern und Rennrad-Fahrern. Hubschrauber und Krankenwagen waren am ersten Tag im Dauereinsatz. Leider war auch das MTB-Team 1 betroffen. Gott sei Dank kam der Sportkamerad "nur" mit Hautabschürfungen und starken Prellungen davon. Ein Weiterfahren war für ihn jedoch nicht mehr möglich. Dem guten Netzwerk des "Monte Mare"-Teams war es zu verdanken, dass schnell ein Ersatzmann gefunden wurde. Das MTB Team "Gäste" musste lediglich zwei Reifenpannen verkraften und kam ohne Sturz ins Ziel.
Begeistert von der Atmosphäre beendeten unsere Fahrer ihr Jahreshighlight mit guten Ergebnissen:
Das MTB-Team "Gäste" mit Kathy, Jörg und David erfuhr sich bei 29 teilnehmenden Mannschaften den 12. Platz und das MTB "Team 1" mit Jens erreichte den 21. Platz. Beim Rennradteam konnte sich "Andernach 1" mit Philippe den 54. Platz von 109 Mannschaften sichern.

 

 Ausdauertour im Moseltal

Text u. Fotos: Philippe Grönberg
weitere Fotos unter Radsport-Bildergalerie

Kathy und Philippe beendeten am 21.07. ihre Trainingsvorbereitung für das 24h-Rennen "Rad am Ring" mit einer langen Ausdauertour über 304 km im Moseltal.

Beide starteten in den frühen Morgenstunden bei leichtem Regen von Koblenz aus entlang der Mosel in Richtung Trier. Nach 152 km erreichten sie ihr Zwischenziel Neumagen-Dhorn. Dort gönnten sie sich eine einstündige Erholungspause beim Italiener, bevor sie die Rückfahrt in Angriff nahmen. Leider gestaltete sich diese wetterbedingt etwas schwierig, weil bis Cochem wegen Gewitter und Starkregen immer wieder Zwangspausen eingelegt werden mussten. Trotz aller Wetterwidrigkeiten kamen Kathy und Philippe nach einer Fahrzeit von 11:51 Std. wieder wohlbehalten und ohne technische Defekte an ihrem Ausgangspunkt in Koblenz-Rauental an.

 
 Aus für das Gästebuch

von Arnim Rörig

Seit vielen Jahren war das Gästebuch Bestandteil der Homepage des SV Gehlert. Viele haben sich im Laufe der Zeit dort eingetragen und ihre Kritik, ihr Lob, ihren Dank, ihre guten Wünsche an den Verein, Vorstand oder an alle "Dorfsleut" hinterlegt. Viele auch nur mit einem einfachen Hallo. Aus dem Umfeld des Vereins und der Gemeinde SV Gehlert, aber auch von weit her erreichten uns Mitteilungen. Der unbestritten weiteste Eintrag stammte aus Südafrika.
Durch die neue Datenschutzverordnung sah sich unser Provider jedoch gezwungen, das Gästebuchprogramm zu löschen und damit alle bestehenden Gästebücher, darunter auch das des SV Gehlert, vom Netz zu nehmen.
Vor dem Hintergrund der (freiwilligen) Verbreitung von persönlichen Daten und Mitteilungen in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter usw. erübrigt sich bezüglich Sinn und Nutzen der Maßnahme jeglicher Kommentar.

 
 "Das Wandern ist des Müllers Lust"

von Bernd Kind


                     Die Kirche in Nordhofen

Die vergangene Wanderung führte die Wandergruppe des SV Gehlert nach Selters. Am Schulzentrum dort begann unsere Wanderung, dann an den Sportstätten vorbei, wo wir über die gepflegten Anlagen überrascht waren, vorbei am Vereinsheim vom WW-Verein führte uns der Weg durch schattigen Wald zum Hofgut Hasselberg. Dort angekommen waren wir sehr erstaunt, dass  kein  Heu  gemäht  war, die Felder

nicht bestellt, die Ställe im Hof alle leer. Wie wir dann hörten, ist der komplette Hof mit den Ländereien von der Firma Schütz aus Selters als Ausgleichfläche gekauft worden. Die Gebäude sollen abgerissen werden. Für uns war das Ganze, was wir sahen, unverständlich.
Weiter ging es nach Nordhofen. Das Dorf fanden wir sehr interessant, besonders das große alte Rathaus und die Kirche, sowie das Schalke-Fan-Haus in blauer Farbe und den Vereinsfahnen.
Auf dem Berggipfel des Hahn mit Denkmal und Pavillon hatten wir eine tolle Sicht, besonders auf das Areal der Schütz-Werke, wo unser Wanderer Rolf Schneider lange Jahre seinen Arbeitsplatz hatte. Er konnte uns einen interessanten Eindruck über die Entwicklung dieses Erfolgsbetriebes von Udo Schütz verschaffen.
In Selters angekommen gab es im "Adler" erst einmal ein kühles Westerwald-Bräu. Pünktlich dazu waren zwischenzeitig auch  die "fußkranken" Wanderer Günter, Willi, Franz-Josef mit "Pitasch" Richard aus Maxain eingetroffen.
Eine Wanderung, welche wir alle zwei Wochen donnerstags durchführen und immer über etwa acht Kilometer führt, wurde damit wieder in gemütlicher Runde beendet.
Wer den Westerwald richtig kennenlernen will, muss einfach mit uns gehen! Gäste sind jederzeit willkommen!

 
 24h MTB-Rennen in Driedorf

Text u. Fotos: Philippe Grönberg
weitere Fotos unter Radsport-Bildergalerie

Am Wochenende vom 16. zum 17. Juni fand in Driedorf das diesjährige 24h MTB-Rennen statt, an dem auch drei Fahrer der Radsportgruppe des SV Gehlert teilnahmen. Ursprünglich hatten sich sogar vier Mountainbiker zu diesem Event angemeldet doch leider musste Gunnar aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichten. Er unterstützte jedoch den Veranstalter als Streckenposten. Kathy und Philippe starteten als Einzelfahrer, Jens fuhr als Gastfahrer im 8ter-Team beim "Biketeam Alpenrod and friends" mit.
Bei dem Rennen galt es, einen 5 km langen Rundkurs, mit strammen 140 hm pro Runde, innerhalb von 24 Stunden so oft wie möglich zu durchfahren. Nach dem Start ging es erst einmal auf einen Anstieg von 2,5 km hinauf zum Höllberg, um anschließend einen ca. 600 m langen anspruchsvoller Wurzel-Trial durch den Wald hinab zum Parkplatz Skilift zu meistern. Von dort aus ging es weiter hinab bis zur Wälder Hütte zum Start/Zielbereich.

Mit folgenden Ergebnissen beendeten unsere Biker gesund und ohne technische Defekte das Rennen:
Einzelfahrer
Philippe: 45 Runden, 225 km, 6.300 hm, Platz 11
Kathy: 41 Runden, 205 km, 5.740 hm, Platz 14 und Platz 1 Frauenwertung
8ter Team
"Biketeam Alpenrod and friends", Platz 6
Jens mit 12 Runden, 60 km, 1.680 hm

 
Auszug aus den Ergebnislisten:

 

 
 Trainingslager Luxemburgische Schweiz

Text u. Fotos: Philippe Grönberg
weitere Fotos unter Radsport-Bildergalerie

Am 19.05. war es endlich wieder so weit: Die Radsportgruppe des SV Gehlert mit Kathy, Ingo, Boris, Jens, Jörg und Philippe starteten ins Trainingslager in die Luxemburgische Schweiz, genauer gesagt in die Gegend um Echternach. Wie immer nutzten unsere Fahrer das Trainingslager, um ihre Form für die noch in diesem Jahr anstehenden Wettkämpfe weiter auszubauen, bzw. um sich körperlich fit zu halten.
Am ersten Tag starteten Kathy, Jens, Jörg und Philippe auf der deutschen Seite in Irrel. Die Felsentour führte unsere Fahrer zunächst über einen gut ausgebauten Fahrradweg entlang der Prüm, bevor es dann stramm den ersten Anstieg zu bewältigen galt. Der Weg führte direkt unterhalb von fantastischen Felsformationen vorbei. Manche Stufen und Felsen mussten Räder schiebend oder tragend überwunden werden. Anschließend ging es jedoch ohne große technische Anforderungen bis zur Rast im besinnlichen Ort Bollendorf, direkt am Grenzfluss Sure. Nach der kleinen Pause führte der Weg abermals mächtig bergauf und es dauerte einige Zeit, bis die Beine wieder in Schwung gebracht wurden. Hinter dem Enzerhof kamen unsere Mountainbiker zu einem Aussichtpunkt mit einem tollen Ausblick runter auf die Stadt Echternach. Über einen 3 Kilometer langen traumhaften Singletrail ging es dann nach 63 km und 1.400 hm wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Irrel.
 
Am zweiten Tag stießen dann zwei frische Fahrer in der Luxemburgischen Schweiz hinzu: Ingo und Boris. Nach einem ausgiebigen Frühstück war der Start um 9:30 Uhr ab Berdorf auf die von Guide Pitt, einem jungen lokalen Lizenzfahrer geführte Tour angesagt. Dieser war vom Hotelier angewiesen, eine vierstündige Vollgastour abzuliefern, da seine Gäste extrem fit seien. Dementsprechend flott und hochmotiviert ging's los. Doch nach nur drei Kilometer Fahrt gab es einen ersten technischen Defekt: Durch einem Schaltfehler von Boris auf einer Abfahrt-Anstieg-Wechselpassage und anschließendem Weiterkurbeln waren Kette und Schaltwerk am Rad ruiniert. Nach kurzer Beratschlagung in der Gruppe war klar: Mit diesem Rad kann keine Tour mehr gefahren werden. Also wurde kurzerhand beschlossen, dass alle zurück zum Ausgangspunkt fahren und Boris auf das Ersatzrad von Gruppenleiter Philippe wechselt. Welch ein Glück! So konnte nach einer nur etwa halbstündigen Verzögerung, nochmals die geplante Tour gestartet werden.
Diese führte dann – fast ausschließlich auf Singletrails - unmittelbar an riesigen Felsformationen vorbei, über Blöcke, Stufen und Absätze, durch enge Schluchten und Canyons und über unzählige Brücken. Was für eine schön-schroffe Landschaft! Doch während unser Guide – der natürlich jeden Stock und Stein in der Region kannte – mit Vollgas alles hoch und auch wieder runter fuhr, hinkte die Gruppe immer wieder hinterher, denn etliche Passagen wurden von einigen als unbefahrbar eingestuft und die Räder dann kurzerhand getragen! Schnell stellte sich heraus, dass so die Zeitplanung von Pitt aus den Fugen geraten sollte. Die Gruppe entschied sich daraufhin, aus geplanten vier Stunden sechs Stunden zu machen und erst einmal im Biergarten der "Auberge Rustique" in Beaufort einzukehren, um sich zu stärken.

Das schwülwarme Wetter war zusätzlich kräfteraubend, alle waren zur Pause sichtlich erschöpft. Nur Pitt wirkte zu keiner Zeit auch nur minimal angestrengt und lächelte über das Schwächeln seiner Truppe. Kurzerhand wurde die Schwächephase dem großen Altersunterschied zum jungen Guide zugeschrieben.
Gegen Nachmittag zog es sich am Himmel bedrohlich zu und nach den ersten Tropfen wurde es Zeit, heimzukehren. Gerade noch rechtzeitig vor dem länger anhaltendem Gewitterregen war man zurück im Hotel. Was für eine schöne, anspruchsvolle Tour! Abends fuhr die Gruppe dann noch nach Echternach zum gemeinsamen Dinner beim Italiener, gefolgt von einem Spaziergang durch die Altstadt und stellte fest, dass Echternach ein sehenswertes Städtchen ist. Schließlich beendete man erschöpft den Tag.
 
Am dritten Tag war die Gruppe dann wieder auf sich allein gestellt. Dank der Navigationskünste und -geräte von Jörg und Philippe sollte der 70 km "Mill-Man-Trail" aus dem Jahr 2014 abgefahren werden. Diese Tour ist eine MTB-Marathonstrecke bei der bekannten Radveranstaltung vor Ort. Das Frühstück wurde in weiser Erwartung noch ausführlicher eingenommen als am Vortag. Nach den Gewittern konnte die Nässe auf den Wald- und Feldwegen bei strahlendem Sonnenschein vor dem Start noch etwas abtrocknen. Nach dem Einstieg in die Tour wurden bei Berdorf noch einige besonders schöne Felsformationen angefahren und bestaunt und dann wurde die Strecke in Angriff genommen. Anders als am Vortag wurde nun deutlich gleichmäßiger gefahren. Es kamen auf der Strecke weniger kniffelige Stellen vor, gleichzeitig hatte man sich in der Fahrtechnik aber auch schon merklich verbessert. Während man einige Streckenpassagen schon vom Vortag kannte, waren andere wunderschöne Canyon-, Wald- und Wiesenwege abzufahren. Unsere Biker waren total begeistert von der Vielzahl bzw. Länge dieser Traumwege! Wie am Vortag wurde nach schon ordentlicher Fahrzeit für eine Stärkung wieder in Beaufort Halt gemacht. Dann, am frühen Abend, stand der finale Anstieg auf das Plateau von Berdorf an: Noch einmal 200 hm, wo doch schon - mehr als ursprünglich geplant - 80 km Fahrstrecke und etliche Höhenmeter in den Beinen der Radler steckten.

Der zunächst asphaltierte, knackige Anstieg entpuppte sich in der zweiten Hälfte dann als holpriger, mit Natursteinen gepflasterter Waldweg, der immer steiler und holpriger wurde. Selbst die Fahrer mit "noch guten Beinen" kamen hier an ihre Grenzen und stiegen für ein paar Meter von ihren Bikes, um dann nach einer kurzen Schiebepassage weiter nach oben zu strampeln. Insgesamt ein echt fieser Anstieg , aber mit einem sicher guten Trainingseffekt.
Zurück beim Hotel wurde erst einmal Flüssignahrung zu sich genommen, bevor Boris, Jörg und Ingo meinten, noch die 100 km-Marke an diesem Tag knacken zu müssen. Die drei starteten dann tatsächlich noch auf eine zusätzliche Hochgeschwindigkeits-Plateaurunde. Bei der Rückkehr standen dann wie gewollt 103 Tageskilometer und 1.800 Höhenmeter auf dem Tacho.
Abends wurde erneut beim Italiener gespeist – diesmal um die Ecke in Berdorf. Der Abend fand seinen Ausklang dann mit einigen Getränken auf der Terrasse beim Hotel. Kaum zu glauben wie sommerlich lau dieser Pfingstmontagabend war!

Am letzten Tag dann teilte sich die Gruppe auf: Vier Wanderer, die den Felsformationen näher kommen wollten und zwei Radfahrer, die noch nicht genug Höhenmeter in den Beinen hatten.
Auf der Wanderung ging es nochmals durch und entlang von Felsformationen – aus dem Blickwinkel des Wanderers ein komplett anderes Erlebnis als beim Fahren.
Gegen Mittag waren beide Gruppen zurück am Hotel. Nun wurde eingepackt und danach auch bald zur Rückfahrt Richtung Westerwald aufgebrochen. Hierbei kam man in der Eifel noch in schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel. Zum Glück hatten diese Unwetter den Westerwald verschont.
 
Das Trainingslager in der Luxemburgischen Schweiz hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht und die Vorfreude auf das nächste Trainingslager (2019 sind die Alpen angepeilt) ist groß!

 
 Senioren-Gymnastikgruppe im Mai

 
 Neue EU-Datenschutzverordnung (EU-DSGVO)

Die neue EU-Datenschutzverordnung, die seit dem 25. Mai 2018 für 28 Mitgliedsstaaten der EU wirksam ist, zwingt auch den Vorstand des SV Gehlert e.V. zum Handeln.
Nachfolgende Maßnahmen wurden zur Einhaltung des Datenschutzes getroffen:

1.

Die Vereinssatzung des SV Gehlert e.V. wurde im §17 Ordnungen mit der "Datenschutzordnung" ergänzt. Die für den SV Gehlert e.V. mit Wirkung zum 25.05.2018 gültige EU-DSGVO kann auf der Vereins-Homepage unter KONTAKT eingesehen und bei Bedarf ausgedruckt werden.
Die Satzung selbst kann sowohl unter MEIN VEREIN oder unter MITGLIED eingesehen und ggf. ausgedruckt werden.

2.

Der Aufnahmeantrag wurde den Erfordernissen der EU-DSGVO angepasst und steht ebenfalls zum Download unter MITGLIED zur Verfügung.

3.

Informationspflicht: Mitglieder, deren Funktion und Tätigkeit auch die Bearbeitung personenbezogener Daten vorsieht, wurden auf die Verpflichtung zur Einhaltung der EU-DSGVO hingewiesen.

gez. Der Vorstand

 
 Paul Schuster erhält in München den "Grünen Engel"

Foto und Text mit freundlicher Genehmigung der Schuster KG

Sponsor des SV Gehlert und sein beeindruckendes Lebenswerk
Paul Schuster aus Gehlert ist in München für sein Lebenswerk als Unternehmer ausgezeichnet worden: Im Rahmen der Weltleitmesse IFAT verlieh ihm der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung vor 220 Branchenvertretern den "Grünen Engel".

"Der Preis steht für Nachhaltigkeit, unternehmerisches Geschick, innovative Ideen und Durchhaltevermögen", sagte Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. Laudator Wolfgang Fuchs pries die besondere Beharrlichkeit und Schusters Verdienst um die Kreislaufwirtschaft. "In 50 Berufsjahren hat er mehr als 350 Millionen Tonnen mineralischer Massen bewegt."
 
Der heute 72-Jährige übernimmt in den 1970er Jahren die Geschäftsführung der elterlichen Spedition und entwickelt sie zu einem länderübergreifend führenden Recyclingunternehmen. Die Anzahl der Mitarbeiter steigt in diesem Zeitraum von 3 auf fast 200. "Seine" Blasius Schuster KG erweitert er zudem um drei große Standorte in Frankfurt und Limburg. Heute verwertet das Unternehmen eine hohe Quote der mineralischen Reststoffe zu Sekundär- und Ersatzbaustoffen. Durch spezielle Anlagen werden insbesondere Böden, Gleisschotter und Bauschutt wieder nutzbar. Alleine in den vergangenen drei Jahren wurden Kunden in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen mit mehr als 2 Millionen Tonnen eigener Baustoffe beliefert.

 

Wolfgang Fuchs hob hervor, dass Schuster ein eigenes Warenzeichen für Sekundärbaustoffe mit spezieller Güteüberwachung schuf und stets auf ein professionelles Team setzte. Gemeinsam mit Bergbauingenieuren, Chemikern, Biologen, Geologen und Geografen habe er das Unternehmen fachmännisch zur heutigen Größe geformt. "Nachhaltigkeit versteht Paul Schuster ganzheitlich." Die rund einhundert eigenen Sattelkipper sind nach jüngster Abgasnorm motorisiert. An nahezu sieben Tagen wöchentlich laufen überdies Schiffe und Züge im Auftrag des Unternehmens. Über Wasser und Schiene werden wöchentlich mehrere hundert Lkw-Frachten entbehrlich. Auch das sei ein klar umweltfreundliches Signal.

 

Den "Grünen Engel" erhielt Schuster auch aufgrund seines Branchenengage-ments: "Leidenschaftlich mobilisiert er Kunden, Behörden und Politik für die Ziele einer ressourcenschonenden Entsorgung." Kreislaufwirtschaft verstehe er umfassend, indem er intensiv Kultur, Sport und internationale Projekte für junge Menschen fördere.

 

Schuster bedankte sich mehrfach und reagierte gerührt. Ihn treibe der beständige Wille zur Weiterentwicklung an. Längst beschäftigen ihn neue Ideen, wie sich die Stoffströme durch bessere Technik und optimierte Logistik verbessern lassen.

 
 "Bürgermeister-Kunz-Cup 2018

19.05.2018

Bernd Kind gewinnt Wanderpokal

Auf der gepflegten Minigolfanlage in Freilingen wurde am 17. Mai der diesjährige Wanderpokal um den "Bürgermeister-Kunz-Cup" ausgetragen. Neun "Trimmer und Wanderer" des SV Gehlert zeigten auf den insgesamt 12 Bahnen ihr Können. Vorjahres-sieger Dietmar Kroschel konnte aus Schulungsgründen seinen Titel leider nicht verteidigen.
In zwei Teams wurde der Wettbewerb durchgeführt, den Bernd Kind schließlich mit 32 Schlägen vor Rolf Schneider (34) und Hans-Werner Rörig (34) als Sieger gewinnen konnte.

Der Stifter des Wanderpokals, Josef Kunz überreichte Bernd Kind die Trophäe, die nun für ein Jahr im Pokalschrank von Bernd seinen verdienten Platz hat.

Alle bisherigen Pokalsieger:

 

2002 Lukas Meyers

2009 Christopher Marx

2014 Djuro Lisac

 

2003 Josef Kunz

2010 Josef Kunz

2015 Djuro Lisac

 

2004 Eric Reifenberg

2011 Christopher Marx

2016 Hans-Peter Vassen

 

2005 Heini Schmidt

2012 Josef Kunz

2017 Dietmar Kroschel

 

2008 Hans-Werner Rörig

2013 Hans-Werner Rörig

2018 Bernd Kind

 
 Bodenseeumrundung

Die Saison ist voll im Gange und die Wettkämpfe stehen vor der Tür.
Im Rahmen der Vorbereitung zum 24-Stunden-Rennen in Driedorf, an dem Philippe als Einzelstarter im Juni teilnehmen wird, fuhr er den kompletten Bodensee mit dem Rennrad ab.
Am 07. Mai startete Philippe vormittags bei herrlichem Wetter von Immenstaad zu seiner 212-Kilometer-Tour, um den Bodensee gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden.
Zunächst ging es Richtung Meersburg, Überlingen und Bodman, um den Überlinger See herum nach Radolfzell. Zahlreiche  Obst  und Gemüsefelder begleiteten Philippe auf

seinem Weg über die Grenze zur Schweiz nach Stein am Rhein. Nun ging es auf der Alpenseite an der Insel Reichenau vorbei, über Kreuzlingen, Romanshorn, Arbon nach Bregenz. In Österreich wurden die Trinkflaschen wieder gefüllt und nach einer kurzen Stärkung überquerte Philippe bei Lochau wieder die Grenze nach Deutschland. Von Lindau aus ging es nun auf die letzte Teiletappe nach Langenargen, um in Friedrichshafen am Zeppelinmuseum vorbei dann den Ausgangspunkt Immenstaad zu erreichen.
Für seine Umrundung benötigte Philippe eine Fahrzeit von 7:57 Stunden!

für weitere Fotos siehe Radsportgalerie

 
 MTB-Tour in Windhagen

Am Sonntag, den 06.05. starteten drei MTB-Fahrer  der Radsportgruppe  recht

kurzentschlossen ganz in der Nähe in Windhagen, beim Marathon auf die Bikestrecke von 53 km und 969 Hm. Kathy, Jörg und Boris waren bei bestem Wetter schon früh vor Ort um festzustellen, dass die meisten anderen Sportler erst kurz vor dem Start bzw. kurz vor den jeweiligen Laufdisziplinen auftauchten. Wahrscheinlich war es deren Plan, mit Ausschlafen Kraft zu sammeln …
Beim Start um 8:45 Uhr gingen dann aber tatsächlich 120 Radlerinnen und Radler zusammen auf die landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke, die keine besonderen technischen Schwierigkeiten aufwies, sondern größtenteils auf befestigten Wald- und Feldwegen sowie auch auf kurzen Asphaltpassagen von Nebenstraßen verlief.
Auf der ersten Streckenhälfte ging es im Pulk sehr flott zur Sache, waren doch längere Abfahrten und flache Passagen, dagegen nur kürzere Anstiege zu bewältigen. Doch vom Höhenprofil auf der Webseite war klar: Die zweite Streckenhälfte sollte es in sich haben! Die Anstiege waren wesentlich länger und auch recht steil, so dass das Fahrerfeld sehr weit auseinander gezogen wurde. Eine Reifenpanne bei Jörg führte aufgrund der "Selbstheilung mit Milch" und dem dadurch nur noch erforderlichen Luft nachpumpen, lediglich zu einem kleinen Zeitverlust. Daher war man weiterhin nur kurz hinter den Fahrern, die sich schon die ganze Zeit in der Nähe aufgehalten hatten. Der finale Anstieg zum Ziel beim Forum Windhagen zog sich noch einmal ganz ordentlich – hier kam Jörg mit seinen eindeutig "besseren Beinen" noch sehr frisch hoch, während sich Boris schon sehr schwer tat.
Doch wo war Kathy die ganze Zeit? Überraschenderweise stand sie schon im Ziel, ohne Jörg und Boris nach dem gemeinsamen Start überholt zu haben (womit diese jederzeit gerechnet hatten) – ein technischer Defekt hatte sie bereits nach 10 km  zur Aufgabe und einer behutsamen Rückkehr mit dem angeschlagenen Bike gezwungen. Schade!
Die Versorgung auf der Strecke war übrigens ausgezeichnet – alle Nase lang konnte man sich u.a. mit Nutella-Broten, Riegeln, Bananen und verschiedensten Getränken stärken. Nach einer wohlverdienten Kaffee- und Kuchenpause im Zielbereich traten unsere drei Fahrer gegen Mittag den Heimweg an.
Insgesamt eine tolle Aktion, die auch noch für einen guten Zweck war: Alle Einnahmen beim Marathon in Windhagen gehen zu Gunsten der Aktion "Kinder in Not e.V."!

 
 Auf allen Ebenen aktiv
Sportkreis Westerwald bestätigte Gehlbach und Rörig

Text: Sportbund Rheinland

Der Sportkreis Westerwald setzt auf Kontinuität und erweitert sein Führungs-team. Beim Sportkreistag am 24. April in Hachenburg wurden Vorsitzender Albrecht Gehlbach und sein Stellvertreter Hans-Werner Rörig jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Sportkreisjugendwartin Susanne Bayer berufen, die zuvor dieses Amt beim Sportkreisjugendtag von Hans-Werner Rörig übernommen hatte. Komplettiert wird der Vorstand durch Timo Candrix (Kreisbeauftragter für das Deutsche Sportabzeichen).

In seinem Grußwort erfreute Landrat Achim Schwickert mit seiner Aussage, dass die Sportförderung des Westerwaldkreises für 2018 gesichert ist. Im Gegenteil: Der Kreis hat einen Fördertopf um weitere 100.000 Euro erhöht. Der Bürger-meister der VG Hachenburg, Peter Klöckner, und Stadtbürgermeister Stefan Leukel bedankten sich bei den Delegierten aus den Vereinen für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten.
 
Beim Sportkreis Westerwald mit seinen 339 Vereinen und rund 67.000 Mitgliedern handelt es sich um einen äußerst agilen Sportkreis, wie auch die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, nach dem Rechen- schaftsbericht von Albrecht Gehlbach anerkennend hervorhob: "Es gibt ja keine Ebene, auf der Sie nicht aktiv sind."
 
In der Tat machte der Sportkreis Westerwald in den vergangenen Jahren unter anderem immer wieder mit hervorragenden Bilanzen beim Sportabzeichen und öffentlichkeitswirksamen Sportlerehrungen auf sich aufmerksam. Dabei geht es nicht nur darum, herausragende Einzelsportler und Mannschaften zu küren. Erhebliche Mittel fließen besonders auch in die Förderung jugendlicher Talente und die Übungsleitertätigkeit. In diesem Zusammenhang erwähnte Gehlbach die vorbildliche Kooperation mit der Sparkasse Westerwald-Sieg in Sachen Sportabzeichen sowie die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und Verbandsgemeinden. Dies alles gelte es auch in den kommenden vier Jahren fortzuführen.
 
Gehlbach rief die Vereine auf, die Kurzseminare des Sportbundes Rheinland für den Westerwaldkreis zu besuchen, die mit den Themen Social Media, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfung, Jugendarbeit sowie Integration von Flüchtlingen breit gestreut seien und aktuelle Erfordernisse in den Vereinen berücksichtigten. Außerdem gelte es, die Fördermittel für den Sportkreis Westerwald für kleine und große Baumaßnahmen weiterhin voll auszuschöpfen.
 
Gehlbach kündigte zudem die weitere intensive Zusammenarbeit mit dem Sportkreisjugendausschuss an. Ein Miteinander, das bisher Früchte getragen hat. So haben von den 339 Westerwald-Vereinen 252 einen Jugendleiter in ihren Reihen, 66 Vereine gestalten ihre Jugendarbeit auf der Basis einer Jugendordnung.
 
SBR-Präsidentin Monika Sauer richtete den Blick in die Zukunft des organisierten Sportes. Richtungsweisend seien die kommenden Mitgliederversammlungen der Sportbünde, wobei man besonders auf Ebene des Landessportbundes wegen personeller Veränderungen eine Zäsur erwarte. Mit dem Innenministerium sei man aufgrund des Berichtes des Landesrechnungshofes weiterhin in einem kritisch-konstruktiven Dialog. "Dabei werden wir uns mit aller Macht dafür einsetzen, dass die Autonomie des Sportes nicht untergraben wird", sagte Sauer. Entsprechendes erwarte man auch von dem neuen LSB-Präsidenten.

 
 Frühjahrstour

Bei besten Wetterbedingungen starteten unsere Mountainbiker am 22. April zur diesjährigen Frühjahrstour, die sie in das Brexbachtal führte.
Startpunkt war Ransbach-Baumbach, unterhalb der Fohr-Brauerei. Dann ging es zunächst hinab nach Faulbach und von dort aus über Kammerforst nach Grenzau. Der Anstieg zur Burgruine Grenzau wurde mit einer tollen Aussicht belohnt. Anschließend fuhren die Radsportler über einen ca. 10 km langen Trial immer am Brexbach entlang bis nach Sayn. Selbstverständlich wurde der bissige Anstieg hoch zur Burgruine Sayn mit in die Tour eingebaut. Nach kurzem Aufenthalt ging es für eine Cappuccino-Pause zurück nach Sayn.
Nach der wohltuenden Rast ging es wieder stramm zur Sache, denn der Weg führte direkt gegen den Berg, am Judenfriedhof hoch, um zum Limesturm zu gelangen. Höhr-Grenzhausen und Hilgert waren die nächsten Ziele. An Hilgert vorbei, ging es über Hundsdorf zurück zum Ausgangspunkt an der Fohr-Brauerei, der nach einer Fahrzeit von ca. 3 Stunden, 46 km und 850 hm erreicht wurde.
Es fuhren mit: Kathy, Philippe, Jens und Jörg.

weitere Fotos und Streckenplan in der Radsportgalerie

 
 Ältestes aktives Mitglied im SV Gehlert

Flotte 92 Jahre und dienstags in der Senioren-Gymnastikgruppe des SV Gehlert mit Spaß dabei: Ega Klause wurde am 8. April anlässlich der Senioren-Geburtstagfeier des Vereins vom Geschäftsführenden Vorsitzenden Hans-Werner Rörig als ältestes aktives Vereinsmitglied mit einem Fanschal geehrt.
Im Alter von 91 Jahren "schnupperte" Ega Klause mal bei der Gymnastikgruppe, die von ihrer Schwiegertochter Anja geleitet wird. Es machte ihr so viel Spaß, dass sie Vereinsmitglied wurde und bis heute aktiv bei der Gruppe mitmacht.

 
 Senioren-Geburtstag 2018

Es war ein schöner und gut besuchter Senioren-Geburtstag, den der SV Gehlert mit seinen Mitgliedern, die über 60 Jahre alt einen runden Geburtstag feierten, am 8. April in dem alten Gehlerter Gasthaus "Ehem. Hülpüsch" feierte.
 
Nach der Begrüßung durch den GF-Vorsitzenden, Hans-Werner Rörig, erfreute die Gesangsgruppe "Hamaradiju" mit einem sehr beachteten Liedervortrag. Es folgte ein Auftritt der Jugendgruppe "Drums Alive", die , unter Leitung von Delia Zimmermann, sogar den Vorsitzenden zum Mitmachen animierte. Danach begann die Kaffeepause mit einer leckeren Kuchenauswahl. Begleitend wurden Fotos mittels Beamer gezeigt, die Johannes Kunz aus dem Vereinsarchiv ausgewählt hatte. Danach traten die beiden Tanzgruppen des SV Gehlert - "Surprise" und "GG" (wie Gehlert Gang) - unter Leitung von  Olga Schein auf. Alle Gäste waren von den Darbietungen der Tänzerinnen sehr beeindruckt.
Der Vorsitzende ehrte das anwesende, älteste Vereinsmitglied, Ega Klause mit einem Vereinsschal (siehe auch). Eine Überraschung war der Vortrag von Gertrud Hombach mit zwei eigenen Mundartgedichten. Zum Abschluss stellte Hans-Werner Rörig mittels einer PowerPoint-Präsentation den Sportverein vor und dann begann nach dem offiziellen Programm der gemütliche Teil mit teils sehr angeregten Gesprächen, die bis zum Ende der schönen Feier geführt wurden.
Der Dank des Veranstalters gilt den vielen Helfern und denjenigen, die Kuchen spendeten und für eine schöne Dekoration sorgten.

 
 Ehrung durch Landessportbund Rheinland-Pfalz

Im Rahmen des Sportkreisjugendtages wurde Hans-Werner Rörig in Würdigung hervorragender Verdienste um die Förderung des Sports als Anerkennung und Dank die Silberne Ehrenplakette mit Urkunde und Silbernadel des Landessport- bundes Rheinland-Pfalz verliehen. Die Ehrung nahm der Sportkreisvorsitzende Albrecht Gehlbach vor.

Sportkreisvorsitzender Albrecht Gehlbach überreicht Hans-Werner Rörig die Silberne Ehrennadel des Landssportbundes Rheinland-Pfalz.

 
 Susanne Bayer neue Jugendwartin im Westerwaldkreis

Sportvereine wählen in Gehlert neuen Jugendausschuss
Die Sportvereine im Westerwald haben Susanne Bayer (Bildmitte) auf dem Sportkreisjugendtag am 31. März in Gehlert einstimmig zur neuen Jugendwartin gewählt. Die 47-jährige frisch gebackene Übungsleiterin folgt auf Hans-Werner Rörig, der zehn Jahre die Sportjugend im Westerwaldkreis repräsentiert hat.

v.l.n.r.: Albrecht Gehlbach, Hans-Werner Rörig, Karin Heinzberger, Simeon Sacher, Susanne Bayer,
            Alina Görtz, Theresa Hahmann, Melanie Rosenbauer.

Und so war es ein Jugendtag des Aufbruchs und des Abschieds. Hans-Werner Rörig wurde für sein jahrelanges Engagement mit der silbernen Ehrennadel des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Dass er für den Sport lebt, zeigte auch der Bericht über die Aktivitäten der Sportjugend, den Rörig den Vereinen präsentierte. So wurden neben Aus- und Fortbildungen auch Kletterkurse, Beratungen und Ausflüge durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist dabei die jährliche Aktion, bei der Vereine mit einer Jugendordnung mit einem Ausflug für zwei Jugendliche belohnt werden. "Aber auch in Zukunft können sich die Sportvereine im Westerwald auf eine kompetente Beratung  und vielfältige Jugendaktionen freuen", so Susanne Bayer über ihre Zielsetzung. Mit Alina Görtz, Theresa Hahmann, Melanie Rosenbauer, Patricia Schlosser und Simeon Sacher steht der neuen Jugendwartin ein schlagkräftiges Team zur Seite. Und so sollen erste Aktionen bereits im Sommer realisiert werden. Daneben hat das Team der Sportjugend stets ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Fragen der Sportvereine.

Der Sportjugendvorstand

v.l.n.r.: Theresa Hahmann, Melanie Rosenbauer, Simeon Sacher, Alina Görtz und Susanne Bayer.
            Patricia Schlosser fehlt

Weiterhin ein offenes Ohr für die Jugendarbeit forderte Hans-Werner Rörig auch vom Sportkreisvorsitzenden Albrecht Gehlbach. Eine gute Zusammenarbeit im Sportkreis sei die Basis für die vielen Aktivitäten der Sportjugend vor Ort.

Ernennung zum Ehren-Jugendwart (Hans-Werner Rörig) und Ehrenmitglied (Karin Heinzberger.

Text u. Fotos: Sportjugend Rheinland,, Privat
 
 Geschäftsführender Vorstand wurde im Amt bestätigt

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SV Gehlert am 16.02.2018 im Vereinslokal Hülpüsch standen Jahresberichte, Ehrungen und Wahlen im Mittelpunkt. Der Geschäftsführende Vorsitzende Hans-Werner Rörig konnte 42 Vereinsmitglieder begrüßen, darunter Ortsbürgermeister Paul Kunz und Ehrenmitglied Horst Zink.
Bei der Totenehrung erinnerte er an die verstorbenen Mitglieder des Vereins. Anschließend wurden langjährige und treue Mitglieder mit jeweils einer Urkunde und einem Weinpräsent geehrt.

von links nach rechts: Uli Schumacher, Edith Wirth, Alexander Benner, Willi Fischer, HWR, Rita Schäfer, Johannes Kunz, Matthias Schäfer.

Im Bericht des Vorstandes gab der Vorsitzende einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Ereignisse und verwies auf die ausführliche Berichterstattung im letzten Jubiläumsheft "Mein Verein" hin. Besonders erwähnte er u. a. die Aktivitäten im Gesundheitssport, in der Jugendarbeit, das Engagement im Fußball (Jugend, Senioren, Frauen und Mädchen) sowie die Unterstützung der Gemeinde bei der Dachrenovierung des "Jugendtreffs". Er dankte allen, die sich für die Belange des Sportvereins einsetzten.
Für den neu gewählten Jugendvorstand  informierte Natalie Benner über die vielfältigen Angebote im Jugendbereich und dem "Jugendtreff" und bat um eine bessere Beteiligung der Eltern und Kinder.
Die anwesenden Übungs- und Abteilungsleiter berichteten informativ über die Geschehnisse in den verschiedenen Ausschüssen. Die Berichte zum Finanz- und Rechnungswesen trug Peter Klein vor und über die Mitgliederverwaltung und das Beitragswesen berichtete ausführlich Dietmar Kroschel. Die Kassenprüfer Manfred Schütz und Lasse Ridderbusch bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung.
Ortsbürgermeister und Versammlungsleiter Paul Kunz dankte dem bisherigen Vorstand für eine sehr gute und engagierte Tätigkeit zum Wohl des Vereins und der Gemeinde, die auch weiterhin die Aktivitäten in sportlichen und geselligen Bereichen durch die kostenlose Nutzung der Sportstätten unterstützt.
 

Der Geschäftsführende Vorstand wurde bestätigt und setzt sich 2018 wie folgt zusammen:

Hans-Werner Rörig Geschäftsführender Vorsitzender
Peter Klein Stv. Vorsitzender
Dietmar Kroschel Mitgliederverwaltung / Beitragswesen
Natalie Benner Vereinsjugendleiterin
 
Als Kassenprüfer wurden gewählt:
Lasse Ridderbusch, Uli Schumacher und Dietmar Schmidtgen (Ersatz)
 
 Aqua-Jogging im Februar

 
 Einladung "Bürgermeister Josef Kunz-Cup 2018"

Samstag, 19.05.
"Bürgermeister Josef Kunz-Cup"
Minigolfanlage in Freilingen
Abschlag: 14:00 Uhr.

An dem traditionellen Wanderpokal für Jung und Alt kann jede(r) aus Gehlert und dem Sportverein teilnehmen, der Interesse an diesem schönen Sport hat und als Sieger/in den Wanderpokal gewinnen möchte.
 
Mitfahrgelegenheit ab 13:45 Uhr vom Buswendeplatz in Gehlert.

 
 Einladung: Senioren-Geburtstagsfeier

 
 Gesundheitssport beim SV Gehlert - "Qi Gong"

Qi Gong-Kurs des SV Gehlert starteten im Januar
Im Januar begannen zwei zehnwöchige Qi Gong-Kurse unter dem Motto "Entspannung u. Regeneration auf fernöstliche Art". Kurs 1 startete am 23.01. im DGH Gehlert, Kurs II: am 25.01. im DGH Steinebach a.d.W.
 
Das zehnwöchige Übungsprogramm wird jeweils dienstags bzw. donnerstags durchgeführt und ermöglicht den Teilnehmern zur Ruhe zu kommen, sich zu sammeln, die eigene Mitte (wieder) zu finden u. sich körperlich und geistig fit u. wohl zu fühlen. Stressabbau durch langsame u. fließende Bewegungen in der Kombination mit einer tiefen u. gleichmäßigen Atmung helfen, dem Körper, sich zu entspannen und zu regenerieren.
Qi Gong ist eine Heilmethode, eine Kunst zur Entwicklung innerer Stärke und eine Meditationsform, die langfristig einen Gemütszustand innerer Ruhe, Heiterkeit und geistiger Klarheit hervorbringt. Gleichzeitig ist Qi Gong eine moderne Form des Energiemanagements. Die Grundlagen des Qi Gong basieren auf der traditionellen Chinesischen Medizin.
 
Zwischenanmeldungen und Fragen zu den Kursen sind zu richten an:
Anja Klause, Kursleiterin für Fitness u. Gesundheit, Trainerin für Entspannungs-techniken u. Qi Gong im SV Gehlert.
Kontakt: 02662 946980 oder 0175 6311984 oder anja.klause@sv-gehlert.de

Weitere Infos unter KURSE!

Qi Gong Übungsgruppe "Gehlert" Anfang Januar 2018

Qi Gong Übungsgruppe "Steinebach" Anfang Januar 2018

 
 Einladung zur Jahreshauptversammlung

Freitag, 16.02.2018
Jahreshauptversammlung
Gehlert, "Altes Gasthaus ehemals Hülpüsch"
Beginn: 19:30 Uhr

Alle Mitglieder des SV Gehlert e.V. werden hiermit recht herzlich eingeladen.
 
Tagesordnung

1. Begrüßung und Eröffnung der Mitgliederversammlung 2018 durch den

    Geschäftsführenden Vorsitzenden Hans-Werner Rörig

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Benennung des Protokollführers

3. Anträge zur Tagesordnung und Genehmigung der Tagesordnung

4. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 27.01.2017

5. Totengedenken und Ehrungen

6. Bericht des Vorstandes

   a) Bericht des Geschäftsführenden Vorsitzenden

   b) Kassenbericht des Finanzvorstandes

   c) Bericht Mitgliederverwaltung & Beitragswesen

7. Berichte der Abteilungsleiter / Innen

8. Bericht der Kassenprüfer

9. Antrag auf Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes

10. Neuwahlen des Geschäftsführenden Vorstandes und der Kassenprüfer

11. Festsetzung der Mitgliederbeiträge (Vorgabe des Landessportbundes RLP)

12. Beschlussfassung über vorliegende Anträge

     (Anträge an die Versammlung müssen spätestens bis zum 12.02.2018

     beim Geschäftsführenden Vorsitzenden vorliegen) 

13. Verschiedenes 

SV GEHLERT e.V.

gez. Hans-Werner Rörig

Geschäftsführender Vorsitzender

 

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